Am 14. Mai lud die DAAD-Außenstelle Tokyo zu ihrer traditionellen Abendveranstaltung „Butterbrot und Bier". Bei dieser Veranstaltung treffen sich derzeitige und ehemalige DAAD-Stipendiaten, um sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Neben den neuangekommenen Stipendiaten folgten auch Angehörige des DAAD-Freundeskreises Tomo no Kai und neue Mitglieder des Alumniportals Deutschland der Einladung. Insgesamt vergnügten sich über 200 Gäste bei gutem Bier und reichem Buffet.

Das diesjährige „Butterbrot und Bier" stand unter dem Motto „Kunst im DAAD", was durch das Wirken von sechs jungen DAAD-Künstlern in einem abwechslungsreichen Programm illustriert wurde.

Die Ausstellung fand zusammen mit dem Buffet im Foyer des Deutschen Kulturzentrums statt. Nach der Begrüßung durch Herrn Finken, Leiter der DAAD-Außenstelle Tokyo, stellte Frau Yokoyama, Betreuerin der Stipendiatenprogramme für Deutsche und Organisatorin des Abends, die Künstler vor, die daraufhin ihre Werke dem Publikum erklärten.

Anschließend führte Benjamin Fitzenreiter, seit 2009 mit einem DAAD-MEXT-Stipendium an der Musahino Art University in Tokyo, seinen Marionetten-Film „Jigoku - Die Qualen der Hölle" vor.

Nach der Filmvorstellung eröffnete der Präsident des DAAD Tomo no Kai Professor Higuchi mit einem herzlichen „Kampai" das Buffet.

Bianca Beuttel, Designerin und Stipendiatin des DAAD 2005/06, gelang neben ihrer Foto-Show „Der Weg vom Bahnhof" eine eindrucksvolle Verbindung zwischen „Butterbrot und Bier" und dem Motto des Abends: Sie stellte ihre „Formstudien mit Takoyaki-Schalen" vor, wobei bootförmige Takoyaki-Schalen als kunstvolle Essensbehälter für den Buffet-Tisch dienten.

Nica Junker, Filmemacherin und DAAD-Stipendiatin 2005, war mit den Werken „silent neighbours" (interaktive Installation) und „anywhere and nowhere" (Diashow) vertreten.

Heike Bors und Stan Eberlein, ebenfalls ehemalige DAAD-Stipendiaten, präsentierten ihre gemeinsame Video/Soundinstallation „Inside/Outside", das ebenfalls auf großen Anklang stieß.

Mit der eindrucksvollen Life-Sound-Performance „Die Kurve" zog Tatjana Preuss, Medienkünstlerin und seit 2009 mit einem DAAD/MEXT-Stipendium an der Tokyo Geidai, die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich, in dem sie die Abstellkammer des Saals in ein Großraumbüro verwandelte, dessen Sein von der Bewegung einer großen Kurve bestimmt wurde. Durch die Installationen und Performances der Künstler und das gut gelaunte Publikum wurde auch dieses „Butterbrot und Bier" wieder zu einem herausragenden DAAD- Erlebnis.