Nach achtzehn Monaten voller Herausforderungen und neuer Erfahrungen rückt für den 33. Jahrgang des „Sprache und Praxis in Japan“- Programms das Ende ihrer Stipendienzeit immer näher. Zum Abschied kamen die Stipendiaten am 26. Februar noch einmal im Deutschen Kulturzentrum zusammen und berichteten von ihren Erfahrungen während des Sprachunterrichts und der Praktikumsphase.

Auch Repräsentanten aus den Firmen, in denen die Stipendiaten Praktika absolviert hatten, nahmen an der Veranstaltung teil, ebenso wie die Lehrerinnen aus der Naganuma-Sprachschule und die Stipendiaten des neuen SP-Jahrgangs.

Den Abend eröffnete die Leiterin der Außenstelle Tokio Dorothea Mahnke mit einem besonderen Dank an die Arbeitgeber und an die Lehrenden der Naganuma-Schule, welche auch in diesem Jahr den Erfolg des Programms ermöglicht hätten. Die Praktika böten den Stipendiaten nicht nur die Möglichkeit fachliche Erfahrungen zu sammeln, sondern auch die japanische Kultur und Arbeitswelt kennenzulernen. Frau Mahnke wies auch darauf hin, dass das Programm „Sprache und Praxis in Japan“ das traditionsreichste des DAAD in Japan sei und eine wichtige Bedeutung für den deutsch-japanischen Wirtschafts- und Wissenschafts-Austausch habe.

Nun waren die Stipendiaten an der Reihe, die auf Japanisch von ihren Erfahrungen berichteten. Sie erzählten von zahlreichen gemeisterten Herausforderungen, geknüpften Kontakten und lobten die gute Betreuung sowohl während des Sprachkurses als auch im Praktikum. Die Firmenvertreter zeigten sich äußerst zufrieden mit ihren Praktikanten und luden die Absolventen ein, sich auf zukünftige Ausschreibungen der Betriebe zu bewerben. Einige haben diesen Schritt schon hinter sich: Die Stipendiatin Anna Shengelia wechselt bei ihrem Arbeitgeber Mitsubishi Fuso auf eine Vollzeitstelle und Stipendiat David Schiffer hatte sein Praktikum bei der Firma Audi kurzerhand verlängert.

Zum Abschluss des Abends trafen sich Stipendiaten, Firmenvertreter und Alumni im nahegelegenen Hotel Monterey Akasaka zu einem festlichen Empfang. Der Gesandte Robert von Rimscha, Leiter der Abteilung für Kultur und Kommunikation an der Deutschen Botschaft in Tokyo eröffnete das Buffet mit einem Grußwort und bald erfüllten angeregte Gespräche den Raum. Nach den intensiven Erlebnissen der letzten 18 Monate werden Land und Leute allen Teilnehmern des Programms sicher auf lange Zeit in Erinnerung bleiben. Mehr als die Hälfte von ihnen plant, auch nach Abschluss ihres Praktikums in Japan zu arbeiten.

Nicht nur die Stipendiatinnen und Stipendiaten des 33. Jahrgangs verabschiedeten sich bei der Feier: Auch für DAAD-Mitarbeiterin Ayako Takeda, die das SP-Programm in den vergangenen 26 Jahren an der Außenstelle Tokio betreut hat, war es die letzte Veranstaltung vor dem Ruhestand. Ihre Nachfolge tritt Yuko Kawamura, die seit Februar an der Außenstelle arbeitet.

Text und Fotos: Katharina Dalko