Wofür lerne ich eigentlich Deutsch? Japanische Studierende diskutieren mit Firmenrepräsentant*innen über ihre Zukunftsperspektiven

© KUFS/DAAD
Am 09.06.2018 fand an der Kyoto University of Foreign Studies (KUFS) zum dritten Mal das Dialogforum Wissenschaft-Wirtschaft statt, das auch in diesem Jahr wieder unter dem Titel „Wege für den Berufseinstieg für Graduierte der Deutschlandstudien in Japan“ stand.

Ziel des Dialogforums war es, durch die Präsentation von deutschstämmigen Unternehmen in Japan, sowie durch Diskussionen und Einzelgespräche Berufsperspektiven für Studierende aufzuzeigen, die an japanischen Universitäten deutschlandbezogene Fächer studieren. Zum Dialogforum durften wir Repräsentantinnen und Repräsentanten der folgenden Firmen, größtenteils aus der Region, begrüßen: Bitzer K.K., Kuehne + Nagel Japan, Recaro Japan, Saveway Japan sowie Swissôtel Nankai Osaka & AccorHotels West Japan.

Nach einer persönlichen Begrüßung der teilnehmenden Firmenrepräsentantinnen und -repräsentanten sowie der veranstaltenden Organisationen durch den Vize-Rektor der KUFS, Prof. Toshiki Kumagai, wurde die Veranstaltung durch die Grußworte des Vize-Rektors, des Generalkonsuls Dr. Werner Köhler, der DAAD-Außenstellenleiterin Frau Dorothea Mahnke sowie des JGG-Präsidenten Prof. Tomoaki Seino eröffnet. Es folgten ca. 15-minütige Präsentationen der Firmengäste, die bei dieser Gelegenheit nicht nur ihr Unternehmen vorstellten, sondern insbesondere auch auf die Frage eingingen, welchen Mehrwert Kenntnisse der deutschen Sprache und Kultur in ihrem Arbeitsalltag darstellen. Dabei betonten alle Teilnehmenden zwar einerseits die Wichtigkeit – und Priorität – der englischen Sprachkenntnisse, bestätigten jedoch andererseits einstimmig, dass deutsche Sprach- und Kulturkenntnisse die Zusammenarbeit erfolgreicher, da persönlicher und interkulturell sensibler, gestalteten. Vielmehr als um die Sprache an sich ginge es deshalb auch um die Rolle der Sprache als Medium zur Vermittlung zwischen den teilweise doch unterschiedlichen Arbeitskulturen.

© KUFS/DAAD

Im Anschluss an ein Mittagsbüfett, zu dem der deutsche Generalkonsul aus Osaka gemeinsam mit dem DAAD einlud, folgte eine Podiumsdiskussion, die durch Fragen aus der anwesenden Studierendenschaft inhaltlich geleitet wurde. Es kamen insbesondere Unterschiede in den Arbeitsbedingungen zwischen deutschen und japanischen Unternehmen sowie Praktika zur Sprache. Hierbei wurde die Wichtigkeit erster praktischer Erfahrungen als Türöffner für einen Karriereeinstieg in ein deutsches Unternehmen vielfach betont. Mit einer Vorstellung der Angebote des Goethe-Instituts Osaka durch Frau Motokawa sowie einem Schlusswort von Frau Mahnke endete der Plenarteil der Veranstaltung. Anschließend nutzten viele Studierende die Möglichkeit, die Diskussionen und Gespräche mit den Firmenrepräsentantinnen und -repräsentanten in kleinen Gesprächsrunden oder Einzelgesprächen zu vertiefen.

Die hohe Zahl von über 170 Anmeldungen zeigte schon im Vorfeld des Dialogforums, wie groß das Interesse der fortgeschrittenen Studierenden der Deutschlandstudien ist, ihre erarbeiteten Kenntnisse der deutschen Sprache und Kultur auch im Arbeitsleben einzusetzen. Die anwesenden Dozentinnen und Dozenten bestätigten, dass sich diese Frage auch im universitären Alltag des Öfteren stelle. Wir freuen uns deshalb schon jetzt auf eine Fortsetzung des Dialogforums im nächsten Jahr.

Für Ihr aktives Mitwirken am Dialogforum bedanken wir uns bei allen teilnehmenden Firmenrepräsentantinnen und -repräsentanten. Auch unseren Mitveranstalterinnen und Mitveranstaltern, der Kyoto University of Foreign Studies, dem deutschen Generalkonsulat Osaka-Kobe, der Japanischen Gesellschaft für Germanistik sowie der deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan sowie dem Goethe-Institut Osaka gilt unser herzlicher Dank.

Bericht: Manuela Sato-Prinz

Copyright Fotos: KUFS/DAAD

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